Interview mit unserem Sponsor GICON

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Herr Schuldt, bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vor.

Die GICON, Großmann Ingenieur Consult GmbH, ist ein unabhängiges und regional übergreifendes Planungsbüro. Unser Hauptsitz ist in Dresden und unsere Niederlassungen reichen von Rostock bis zum Bodensee. Wir haben ein sehr breites Planungs- und Beratungsangebot – ich sage immer, wir planen alles außer Straßen und Häuser. Unsere Geschäftsbereiche sind Anlagen- und Genehmigungsplanung, Energie und Umwelt, Ökosysteme,  Boden- und Gewässermanagement, Technische Informatik und Technologieentwicklungen. Insgesamt beschäftigen wir 300 fest angestellte und 150 freie Mitarbeiter. In all dem hat die GICON eine Besonderheit, die sie von anderen Planungsbüros unterscheidet: Alle Gewinne, die erwirtschaftet werden, fließen in unseren Geschäftsbereich Technologieentwicklungen. Ziel ist es hier, durch Innovation und Forschung neue Geschäftsfelder zu generieren, die dann wieder in den anderen Geschäftsbereichen bearbeitet werden können. Aktuelle Forschungsbereiche sind z.B. die Themen Biogas und Mikroalgen sowie ein schwimmendes Fundament für Offshore-Windenergieanlagen.

Wie qualifizieren Sie Ihre Mitarbeiter weiter?

Weiterbildung wird bei uns ganz individuell gehandhabt. Unsere Mitarbeiter haben jedes Jahr ein persönliches Entwicklungsgespräch, in dem u.a. das Thema Weiterbildung kommuniziert wird. Je nach Bedarf ermöglichen wir unseren Mitarbeitern dann die Teilnahme an fachspezifischen, externen Lehrgängen.

Warum haben Sie sich entschieden, die Akademie für Erneuerbare Energien als Sponsor zu unterstützen?

Wir suchen ganz aktiv die Zusammenarbeit mit Hochschulen. In unserem Geschäftsbereich Technologieentwicklung haben wir großes Interesse daran, aktuelle Forschungsfragen aus unserem Unternehmen durch Masterstudierende bearbeiten zu lassen. Dadurch helfen sie uns, die Geschäftsfelder von morgen zu gestalten. Momentan betreuen wir auch zwei Studierende der Akademie für Erneuerbare Energien. Sie beschäftigen sich mit der Frage, welche finanziellen Vorteile das bereits erwähnte schwimmende Fundament für Offshore-Windräder mit sich bringt. Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse! Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen für uns eine gute Gelegenheit, neue Mitarbeiter auszuwählen. Wir haben schon einige Masterabsolventen eingestellt, die hier ihre Abschlussarbeit geschrieben oder ein Praktikum absolviert haben. Man lernt sich in dieser Zeit gut kennen.

Was gefällt Ihnen besonders am Masterstudiengang der Akademie?

Das persönliche Engagement der einzelnen Studierenden hat mich schwer beeindruckt. Neben dem Beruf – und das zum Teil als gestandener Unternehmer! – noch viel Zeit und Energie in ein berufsbegleitendes Masterstudium zu investieren – davor ziehe ich den Hut. Aber ich glaube auch, dass sich das Engagement lohnt. Die breit gefächerten Inhalte des Masters mit den technischen und ökonomischen Schwerpunkten sind wichtig und werden in der Wirtschaft gebraucht. Wir haben positive Erfahrungen mit Ingenieuren gemacht, die einen breiten Wissenshintergrund haben. Sie haben einen weiten Blick und können in vielen Bereichen des Unternehmens mitreden. Das nötige Spezialwissen vermitteln wir Ihnen hier im Unternehmen. Eine Spezialisierung – so genau wie wir sie suchen – ist sowieso kaum am Markt zu finden.

Wir danken Ihnen für das Gespräch!

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