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Der Beitrag der erneuerbaren Energien zum Gesamtprimärenergieverbrauch in Deutschland lag 2005 bei etwa 4,6 % gegenüber 4 % in 2004 und 2,6 % in 2000; dies entspricht einer relativen Zunahme von 75 % gegenüber dem Jahr 2000. Bis zum Jahr 2020 wird mit einem Anteil von mindestens 20 % gerechnet. Dies bedeutet eine CO2-Minderung von 84 Mio. t.

Anteil der erneuerbaren Energien zum Gesamtprimärenergieverbrauch in Deutschland

Anmerkung: 1 Terawattstunde (TWh) = 1012 Wh = 1.000.000.000.000 Wh = 109 kWh = 1 Mrd. kWh, Umrechnung in Joule: 1 Mrd. kWh = 1 Mrd. • 3,6 MJ = 3,6 •109 • 106 J = 3,6 • 1015 J = 3,6 PJ, wobei PJ die Abkürzung für Peta-Joule ist.
Quelle: Lexikon learn:lineNRW.

  • Arbeitsmarkt:
    Bis Ende 2004 ist die Branche für regenerative Energien in Deutschland auf über 157.000 Mitarbeiter gewachsen. In 2007 wird mit einem Anstieg auf über 170.000 Mitarbeiter gerechnet. Insbesondere mit der starken Zunahme der Erzeugung von erneuerbaren Energien auf Basis nachwachsender Rohstoffe ist der Bedarf an qualifiziertem Personal für Projektentwicklung, Anlagenbau und Betrieb stark gestiegen.
  • Umsatz & Investitionen*:
    Im Zeitraum 2005 – 2020 werden von der Bundesregierung kumulierte Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Höhe von 130 Mrd. € prognostiziert (8,7 Mrd. €, +24 % in 2005). Der jährliche Umsatz der Branche im Inland erhöht sich einschließlich des Anlagenbetriebs bis 2020 auf ca. 15 Mrd. € (2005: 7,3 Mrd. €, +38 %).
  • Arbeitsplatzeffekte*:
    Bis 2020 wird ein Wachstum der Branche auf 300.000 Arbeitsplätze erwartet. Der Bedarf an qualifiziertem Personal kann schon heute schwer gedeckt werden.
  • Export*:
    Die Exportquote deutscher Hersteller beträgt knapp 70 %. Für das Jahr 2020 wird ein Exportvolumen von 20 Mrd. € (2006: 6 Mrd. €) prognostiziert, bei einem Gesamtumsatz von ca. 35 Mrd. €. Hauptursache ist die hohe Auslandsnachfrage nach stromerzeugenden Anlagen deutscher Herkunft.
  • Wettbewerbsfähigkeit*:
    Deutschland hat gute Chancen, im Bereich erneuerbare Energien einen Technologievorsprung aufzubauen. Dabei wird deutschen Unternehmen trotz hoher Lohnkosten sehr hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit bescheinigt. Aufgrund des Know-How-Vorsprungs ist Deutschland im Bereich erneuerbare Energien ein attraktiver Unternehmensstandort und zieht schon heute ausländische Direktinvestitionen an.*
  • Abhängigkeit erneuerbarer Energien von politischen Rahmenbedingungen*:
    Die erfolgreiche Entwicklung erneuerbarer Energien und damit auch die Beschäftigungswirkungen werden laut Bundesregierung noch für etwa 20 Jahre merklich von den politischen Rahmenbedingungen abhängen.*

* Quelle: Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit „Erneuerbare Energien: Arbeitsplatzeffekte“ , Juni 2006.


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