Neue Geschäftsmodelle für Energieversorger

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Rechtliche Rahmenbedingungen wie das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) oder die Energieeinsparverordnungen (EnEV) fordern von den Energieversorgern neue Geschäftsmodelle. Und auch ökonomischer Druck macht sich bemerkbar: Die Energieversorger müssen Lösungen finden, wie sie nachhaltige Energie wirtschaftlich anbieten können.

In seiner Masterthesis mit dem Titel „Technische und wirtschaftliche Betrachtung eines Energiemanagement-Systems zur Optimierung des Eigenstromverbrauchs von Privatkunden“ untersucht Simon Köhler das energetische und wirtschaftliche Einsparpotenzial, das durch eine intelligente Sektorenkopplung entsteht. Dabei untersucht er sowohl das Szenario „Neubau“ als auch den „Bestand“ am Beispiel des Versorgungsgebietes der Stadtwerke Düren.

Energiemanagement birgt Einsparpotenzial

Die Arbeit zeigt, dass bei der Verbindung einer bestehenden oder neuen Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeicher, Elektrofahrzeug und einer Heizungsanlage mithilfe des Energiemanagement-Systems der Eigenverbrauch einer volleinspeisenden Anlage optimiert werden kann – sowohl bei Bestands- als auch bei Neuanlagen. Um trotz Eigenverbrauchsoptimierung weiterhin von vergünstigten Tarifen zu profitieren, wird eine Lastumschaltung zwischen den Zählerstromkreisen installiert.

Die Ergebnisse dieser Arbeit sprechen für eine Produktentwicklung sowie Erprobung und Optimierung des Energiemanagement-Systems, resümiert Köhler. In weiteren wissenschaftlichen Arbeiten gelte es jedoch, das Potenzial der Einbindung von meteorologischen und nutzerabhängigen Daten geprüft werden.

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