Interview mit Jan Schäfer, Absolvent des Masters Erneuerbare Energien

Akademie Erneuerbare Energien Lüchow Dannenberg

Interview vom 11.03.2014

Herr Schäfer, Sie haben den Master Erneuerbare Energien (M.Sc.) in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Inwiefern war Ihre Karriereplanung bei der Entscheidung für den Masterstudiengang ausschlaggebend?

Nach der Umstellung der Diplom-Studiengänge auf Bachelor- und Master-Studiengänge ist es meiner Meinung nach wichtig, sich zusätzliche Qualifikationen anzueignen. Ausschlaggebend war jedoch nicht alleine meine Karriereplanung – vielmehr war es das Themenfeld der erneuerbaren Energien mit seinen vielfältigen Baustellen. Hier bieten sich einfach viele Möglichkeiten, mit kreativen Ansätzen zukünftig Lösungen mitzugestalten.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht den Masterstudiengang an der Akademie für erneuerbare Energien und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg im Vergleich zu anderen Studiengängen aus?

Bemerkenswert ist die Kombination aus Wirtschaft und Technik, da der interdisziplinäre Studiengang beide Aufgabenbereiche abdeckt. Gerade im Beruf werden im Bereich der Projektierung sowohl technische als auch wirtschaftliche Fragestellungen erörtert und diese finden sich immer wieder im Masterstudium.

Wie sind Sie auf die Akademie und den Masterstudiengang aufmerksam geworden?

Das muss auf einer Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien in Gelsenkirchen gewesen sein, wo es Informationen zu verschiedenen Masterprogrammen gab. Sowohl inhaltlich als auch vom Aufbau des Studiengangs war der Master der Akademie für erneuerbare Energien sehr vielversprechend.

Wie beurteilen Sie die inhaltliche Gestaltung des Studienganges?

Inhaltlich werden so gut wie alle relevanten erneuerbaren Energien angesprochen, wodurch ein breites Spektrum an Wissen erzielt werden kann. Dieses Wissen kann dann individuell durch das Masterprojekt oder die Masterthesis stark vertieft werden.

Das Studium wird berufsbegleitend angeboten. Kam Ihnen der Wechsel zwischen Präsenz- und Online-Lernzeiten entgegen?

Ein Fernstudium mit Präsenzzeiten steigert die Lernmotivation, um an den Wochenenden gut vorbereitet zu sein. Allerdings gehört ein erheblicher Koordinationsaufwand dazu und man muss bereit sein, für die Dauer des Studiums private Bedürfnisse nach hinten zu stellen.

Für den Master wird die Internet-Lernplattform Moodle genutzt, um Arbeitsmaterialien online bereit zu stellen. Inwiefern empfanden Sie dies als nützlich?

Moodle ist gut und nützlich. Allerdings kann die Plattform noch optimiert werden, da das Downloaden von Unterlagen einen hohen Zeitaufwand mit sich bringt.

Wie empfanden Sie die persönliche Betreuung durch die Professoren/Dozenten und das Team der Akademie?

Die Betreuung ist intensiver als im Erststudium, da weniger Studenten auf einen Lehrenden kommen. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, dass sich die Professoren/Dozenten mit dem Studiengang identifizieren – dies war aber auch fast immer der Fall. Die Betreuung seitens der Akademie war überwiegend sehr gut. Besonders Frau Frauendorf betreute uns sehr gut, egal ob es um die Verpflegung während der Präsenzzeiten oder um die Erinnerung an Abgabetermine ging.

Was würden Sie neuen Studieninteressenten für den Masterstudiengang mitgeben wollen – was sollten diese wissen?

Um das Studium erfolgreich abschließen zu können, sollte vor dem Studium mit dem Arbeitgeber die Möglichkeit von flexiblen Arbeitszeiten diskutiert werden. Zudem sollte man bereit sein, einen Großteil seiner Freizeit in die Weiterbildung zu investieren.


Jan Schäfer (30 Jahre) ist Absolvent des Master of Science Erneuerbare Energien und hat gerade seine Masterthesis zum Thema „Eignung eines Energieaudits zur Optimierung von Energiekosten“ abgeschlossen. Er arbeitet bei der Energie Quader GmbH und betreut dort u.a. den Bereich erneuerbare Energien.

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