Interview mit Wolfgang Hollmann, ältester Absolvent der Akademie für Erneuerbare Energien

Wolfgang Hollmann

Sie sind der erste Absolvent des 2. Jahrgangs, herzlichen Glückwunsch! Sie sind aber mit über 60 Jahren auch der älteste aus allen Jahrgängen. Was hat Sie bewogen, den Master Erneuerbare Energien zu studieren?

Aus meiner Sicht spielt das Alter für eine Weiterqualifizierung keine entscheidende Rolle. Das heutige Berufsleben erfordert einen ständigen Lernprozess, man spricht auch vom „lebenslangen Lernen“. In meiner Tätigkeit als Planer im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung nehmen die „Erneuerbaren Energien“ immer mehr Raum ein und somit war es naheliegend, mich auch in diesem Bereich weiter zu qualifizieren. Der mit diesem Studium verbundene akademische Grad M.Sc. war auch ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidungsfindung.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht den Masterstudiengang an der HAW und der AEE (im Vergleich zu anderen Studiengängen) aus?

Nach meinen Recherchen gibt es keinen vergleichbaren Masterstudiengang in der angebotenen Fächerkombination, der berufsbegleitend angeboten wird.

Wie sind Sie auf die Akademie und den Masterstudiengang aufmerksam geworden?

Ich führte Recherchen im Internet durch.

Wie beurteilen Sie die inhaltliche Gestaltung und den interdisziplinären Ansatz des Studienganges?

Die breite Fächerung des Studienganges über das gesamte Gebiet der Erneuerbare Energien beurteile ich sehr positiv. So wurde Wissen für die Bereiche Biotechnische und Nichtbiotechnische System, Energiewirtschaft, dezentrale Energiegewinnung und Management-Methoden vermittelt.

Kam Ihnen als berufsbegleitend Studierender der Wechsel zwischen Präsenz- und Online-Lernzeiten entgegen?

Die Anzahl der Präsenztage und Online-Lernzeiten lagen in einem verträglichen Rahmen. Zusätzlich ist aber ein nicht zu unterschätzender Anteil zum Selbststudium und der Bearbeitung der Studienunterlagen erforderlich. Zur Wissensvertiefung und dem Erfahrungsaustausch sind die Präsenztage aus meiner Sicht hilfreich und unerlässlich.

Inwiefern empfanden Sie die Online-Lernplattform Moodle als nützlich/hilfreich?

Die Lernplattform „Moodle“ ist ein nützliches Instrument zum Informationsaustausch und ermöglicht weiterhin einen ständigen Zugriff auf das Studienmaterial.

Wie empfanden Sie den persönlichen Kontakt und die Betreuung durch die Professoren/Dozenten und die Akademie?

Bedingt durch die kleinen Jahrgangsgruppen ist ein guter Kontakt zu den Professoren und Dozenten gegeben. Fragen konnten an den Präsenztagen, per Mail oder über die Lernplattform erörtert werden. Die Betreuung und Organisation durch die Akademie ist in allen Belangen als „Bestens“ zu bewerten.

Haben Sie bereits während des Studiums Kontakte für Ihre weitere Karriere knüpfen können bzw. nützliche Impulse erfahren?

Als selbstständiger Planer ist meine Karriereplanung sicherlich abgeschlossen, aber das Wissen aus dem Masterstudium konnte schon nützlich im beruflichen Tagesgeschäft angewendet werden. Durch das Masterstudium kann ich meine Geschäftszweige erweitern.

Was würden Sie Studieninteressenten für den Masterstudiengang mitgeben wollen – was sollten diese wissen?

Für einen Ingenieur oder Wirtschaftingenieur, der sich im Fachgebiet der „ Erneuerbare Energien“ qualifizieren möchte, bietet dieser Studiengang aufgrund seiner Vielseitigkeit eine sehr gute Ausgangsbasis für alle Bereiche der „Erneuerbaren Energien“. Ehrgeiz und ein großes Maß an Disziplin ist für dieses berufsbegleitende Studium erforderlich, aber es lohnt sich.

Vielen Dank, Herr Hollmann, für das sehr interessante Gespräch und alles Gute für Ihre Zukunft!

Hier können Sie eine Kurfassung der Masterarbeit “Integration von kleinen Windenergieanlagen in städtische Gebäudekonzepte” von Wolfgang Hollmann lesen.

UNSERE TRÄGER

UNSERE FÖRDERER