Masterthesis: Energie- und Kosteneinsparung im Freizeitbad aquaLaatzium

Masterthesis Hodel

Thema: Energie- und Kosteneinsparung im Freizeitbad aquaLaatzium

Prognostizierbarkeit und Optimierung des Verbrauchsverhaltens und der Eigenenergieerzeugung eines Freizeitbads

von Stefan Hodel

Der Betrieb eines Freizeitbads erfordert einen hohen Energieeinsatz. Die damit verbundenen Kosten stellen viele Kommunen vor finanzielle Probleme. Anhand des Freizeitbads aquaLaatzium im niedersächsischen Laatzen prüft Stefan Hodel in seiner Masterthesis, welche Möglichkeiten in einem liberalisierten Energiemarkt bestehen, um die Kosten bei der Beschaffung von Energie zu senken.

Hierzu betrachtet Hodel zunächst die Verbrauchs- und Leistungsdaten des aquaLaatziums und gleicht diese mit Referenzwerten sanierter Anlagen ab. Darüber hinaus untersucht er, welche erneuerbaren Eigenenergieerzeugungsanlagen zu einer Senkung des Energiebezugs und damit der Energiekosten führen können. Dabei setzt sich Hodel mit der aktuellen energierechtlichen Gesetzgebung sowie mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Investitionsrechnungen auseinander.

Fazit: Die Möglichkeiten der Energiebeschaffung auf den Märkten des liberalisierten Energiemarkts sind für das aquaLaatzium begrenzt. Dies gilt auch für die wirtschaftliche Nutzung von Eigenenergieerzeugungsanlagen. Die Rentabilität der untersuchten Anlagen (BHKW und Photovoltaik) wird schwerpunktmäßig von dem vermiedenen Strombezug abhängen. Durch die mit dem EEG 2014 eingeführte EEG-Belastung auf eigenerzeugten Strom wird es für das Freizeitbad aquaLaatzium allerdings nur wenige rentable Möglichkeiten der dezentralen Energieerzeugung geben.

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