Masterthesis: Energieaudit – Optimierung von Energiekosten

Abbildung Masterthese Schäfer Akademie für erneuerbare Energien

Thema: Eignung eines Energieaudits zur Optimierung von Energiekosten

von Jan Schäfer

Die Entwicklung der Energiepreise kennt seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Für viele Unternehmen wird der Kostendruck zunehmend größer und die Wirtschaftlichkeit leidet. Das Thema Energieeffizienz rückt deshalb immer stärker in den Mittelpunkt und wirft Fragen auf: Wie kann ein Unternehmen seine Energiekosten senken? Und welche Maßnahmen sind am geeignetsten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Jan Schäfer in seiner Masterthesis über die „Eignung eines Energieaudits zur Optimierung von Energiekosten“.

Energieeinsparmöglichkeiten werden in vielen Bereichen vermutet, doch nicht jede Maßnahme ist wirtschaftlich. Auch mit Blick auf die Durchführung eines Energieaudits – einer systematischen Analyse der Energieverbräuche – stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit. Entscheidend ist, so Schäfer, dass die erzielten Kosteneinsparungen größer sind als die für das Energieaudit notwendigen Investitionen. Insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen sei dieses Verhältnis häufig kritisch.

Doch inwiefern ist ein Energieaudit geeignet, die Energiekosten in einem kleinen oder mittelgroßen Unternehmen zu reduzieren? Diese Frage überprüft Schäfer exemplarisch anhand eines mittelständischen Unternehmens. Neben mehreren Wohngebäuden gehören Produktionsstätten sowie Verwaltungsgebäude zur Ausstattung der Einrichtung. Durch die unterschiedlichen Bereiche können unter Umständen Teilergebnisse auf andere Unternehmen übertragen werden.

Schäfers Fazit: Die Durchführung eines Energieaudits ist prinzipiell für kleine und mittelgroße Unternehmen geeignet, um die Energiekosten zu optimieren. Die Wahl, ob ein Energieaudit nach der DIN 16247-1 oder eine geförderte Beratung in Anspruch genommen wird, hängt dabei zunächst vom jeweiligen Gewerbe ab, in dem das Unternehmen tätig ist. Handelt es sich nicht um ein produzierendes Gewerbe, sollte die Lösung einer einmaligen Förderberatung in Anspruch genommen werden, da sich der Eigenanteil für Beratungsaktivitäten hierdurch stark verringern lässt.


Jan Schäfer befindet sich im 2. Studienjahr des Master of Science Erneuerbare Energien. Er arbeitet bei der Energie Quader GmbH und betreut dort u.a. den Bereich erneuerbare Energien.

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