Masterthesis: Erneuerbare Energien im Landkreis Harburg

Masterthesis Hastedt Erneuerbare Energien im Landkreis Harburg Akademie für erneuerbare Energien

Thema: Regionale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien mittels eines Hybridkraftwerks unter Einbeziehung von erneuerbarem Methan (EE-Methan) als Energiespeicher – eine ökonomische Betrachtung für den Landkreis Harburg

von Andreas Hastedt

In seiner Masterthesis untersucht Andreas Hastedt, ob eine ausgewählte Region (Landkreis Harburg) mittels eines Hybridkraftwerks in Zukunft zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann. Dabei berücksichtigt er den zeitlichen Verlauf von Energieangebot und Energienachfrage und prüft insbesondere die Frage der Stromspeicherung mithilfe des Power-To-Gas (PTG)-Verfahrens.

Hastedt kommt zu dem Ergebnis, dass eine 100 prozentige Energieversorgung mit Strom, Wärme und Kraftstoff aus erneuerbaren Energieträgern nicht möglich ist. Eine 100 prozentige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien ist hingegen mithilfe des PTG-Verfahrens regional durchaus umsetzbar. Im Landkreis Harburg setzt dies vor allem einen deutlichen Ausbau der Windenergie voraus. Hastedt geht davon aus, dass auf Sicht des Jahres 2030 durch den Einsatz von PTG marktkonforme Preise erzielt werden können.

Ein mögliches Hybridkraftwerk könnte laut Hastedt als regionales Kraftwerk von Bürgern und Wirtschaft errichtet und betrieben werden. Damit das System Hybridkraftwerk mit Nutzung von PTG tatsächlich erfolgreich ist, sind dabei folgende Voraussetzungen zu erfüllen. Erstens müssen die Investitionskosten für Wasserelektrolyseure wenigstens um 30 Prozent sinken. Zweitens muss das Verfahren der biologischen Methanisierung in die Praxis einziehen und zuverlässig und kostengünstig funktionieren.

Abschließend empfiehlt Hastedt, die Landwirtschaft in alle Pläne und Umsetzungen des Projekts Hybridkraftwerk im Landkreis Harburg einzubeziehen. Dies sei für eine erfolgreiche Realisierung des Projekts unverzichtbar.

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