Studienfinanzierung

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Finanzierungsmöglichkeiten Ihres Studiums an der Akademie für Erneuerbare Energien

Den Studierenden an der Akademie für Erneuerbare Energien bieten sich mehrere Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Es stehen verschiedene Partner für die Finanzierung bereit, bei deren Auswahl wir Ihnen gerne behilflich sind. Eine Möglichkeit ist die Teil- oder Vollfinanzierung durch den eigenen Arbeitgeber. Vorteil ist, dass Unternehmen, die Fach- und Führungskräften ein Studium an der Akademie ermöglichen, selbst Studienschwerpunkte entsprechend ihrer individuellen Anforderungen mitbestimmen können. Gerne stehen wir Unternehmen und Studierenden beratend zur Verfügung. Darüber hinaus können Kosten für Studium und Prüfung als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Auf diese Weise lassen sich zum Teil erhebliche Steuereinsparungen erzielen.

Hier finden Sie eine Auswahl von Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Studium

Stipendien

Eine Vielzahl an Stiftungen vergibt Stipendien aufgrund von Höchstleistungen, besonderen Begabungen oder gesellschaftlichen Engagements. Prüfen Sie selbst, welcher Stipendiengeber für Sie in Frage kommen könnte und setzen Sie sich rechtzeitig mit ihm in Verbindung. Eine aktuelle Übersicht über Stipendiengeber erhalten Sie auf den Internetseiten des Deutschen Studentenwerks.

Studienfonds

Bei Studienfonds werden Studierende während ihrer Ausbildung mit Geldern unterstützt, die Anleger in einen Fonds einbezahlt haben. Nach ihrem Abschluss und dem Eintritt in das Berufsleben zahlen die Begünstigten über einen bestimmten Zeitraum einen vorab festgelegten Prozentsatz ihres Einkommens zurück. Bei andauernder Arbeitslosigkeit entfällt die Rückzahlungspflicht. Aus den Rückzahlungen errechnen sich die Renditen der Anleger, die zurzeit mit 6 Prozent veranschlagt werden. In Deutschland gibt es drei Anbieter für Studienfonds: die Deutsche Bildung GmbH, die CareerConcept AG und den Festo Bildungsfonds

Studienkredit

Außer den geschlossenen Fonds bieten auch andere Institutionen Finanzhilfen für Studenten an – meist in Form von Krediten, darunter beispielsweise die KfW (KfW-Studienkredit), die Deutsche Bank (DB Studentenkredit), die Deutsche Kreditbank in Zusammenarbeit mit CareerConcept (DKB Studenten-Bildungsfonds), die Dresdner Bank (Dresdner FlexiStudienkredit), die SEB (SEB Studienkredit) und die Sparkassen (Sparkassen-Bildungskredit). Insgesamt offerieren Banken, Fondsgesellschaften und Sparkassen laut CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) annähernd 40 entsprechende Finanzhilfen – einige allerdings regional oder lokal begrenzt.

Eher zu empfehlen ist aus unserer Sicht der nicht marktwirtschaftlich orientierte Bildungskredit der Bundesregierung. Er überzeugt durch sehr günstige und faire Rückzahlungskonditionen, ist aber bei postgradualen Studiengängen auf Personen unter 36 Jahren beschränkt. Außerdem werden maximal 7200 Euro ausgezahlt.

Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung

Sachsen-Anhalt:
Berufsbegleitend Studierende nehmen gerne das Angebot einiger Bundesländer auf Bildungsfreistellung in Anspruch. Das gilt auch für Sachsen-Anhalt. Alle Beschäftigten, die Ihre Arbeitsstätte in Sachsen-Anhalt haben und deren Arbeitsverhältnis seit mindestens sechs Monaten besteht, haben pro Jahr auf fünf Tage bezahlten Sonderurlaub für Bildungszwecke Anspruch. Diesen reichen Sie bei ihrem Arbeitgeber für ein Bildungsangebot ein, das amtlich anerkannt wurde. Der Master of Science im Bereich Erneuerbare Energien der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Akademie für Erneuerbare Energien wurde als solches Bildungsangebot anerkannt (Aktenzeichen: 504-535502/12/0206). Über Voraussetzungen und über die Antragstellung informieren Sie sich gerne auf der Homepage des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt.

Weitere Bundesländer
Hier finden Sie weitere Informationen zum Bildungsurlaub/-freistellung für Arbeitnehmer von genehmigten Bundesländern wie Hamburg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Berlin. Keine Genehmigung liegt bei Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Niedersachsen vor. Nicht aufgelistete Bundesländer sehen unserer Recherche und Kenntnis nach keine gesetzlichen Bildungsfreistellungen vor.

Österreich
In Österreich wird die sog. „Bildungskarenz“ ausschließlich zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und dem Arbeitsmarktservice am Hauptwohnsitz des Arbeitnehmers vereinbart. Informationen zur Bildungskarenz finden sie hier.

Förderprogramm für Weiterbildung von Beschäftigten in Unternehmen des Landes Niedersachsen

Was wird gefördert?

Mit dem Programm IWiN fördert das Land Niedersachsen die Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hierzu werden Zuschüsse aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes gezahlt. Durch die Förderung soll der Strukturwandel in den niedersächsischen KMU unterstützt werden.

IWiN wird im Zielgebiet „Konvergenz“ und im Zielgebiet „RWB“ (Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung) umgesetzt. Für die Beratung und Antragstellung sind Regionale Anlaufstellen (RAS) für ESF-geförderte Weiterbildung zuständig.

Wer kann einen Antrag stellen?

Eine Förderung erhalten Unternehmen mit Betriebssitz in Niedersachsen, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der Europäischen Kommission sind. Die Zahl der Beschäftigten ist dabei ein wichtiges Kriterium: KMU sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen; Kleinunternehmen haben, die Betriebsinhaberin/ den Betriebsinhaber ausgenommen, weniger als 50 Beschäftigte.

Wie wird der Antrag gestellt?

Das einzelne Unternehmen stellt den Antrag für eine ausgewählte Weiterbildungsmaßnahme direkt bei seiner Regionalen Anlaufstelle (RAS). Die Anlaufstelle berät bei der Auswahl der geeigneten Weiterbildung und erläutert die Modalitäten der Förderung und der Antragstellung.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die berufliche Weiterbildung von einzelnen Beschäftigten in KMU und von Betriebsinhabern und Betriebsinhaberinnen von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Die Weiterbildung muss sich auf

  • die Vermittlung von beruflichen Fachkenntnissen oder
  • die Vermittlung von methodischen Kenntnissen oder
  • die Stärkung der Sozialkompetenz im Beruf beziehen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses zu den Kosten der Weiterbildung. Gefördert werden die tatsächlichen Ausgaben für die Weiterbildung bis zu einer Höhe von 20,00 € pro Stunde und Teilnehmerin bzw. Teilnehmer. Über die Höhe der Förderung entscheidet die Regionale Anlaufstelle auf Grundlage des Antrags und der Richtlinienbestimmungen.

Der Beitrag des Unternehmens besteht aus den Freistellungskosten (Weiterzahlung des Lohns bzw. Gehalts für den Beschäftigten während der Zeit der Weiterbildung, für die eine Freistellung erfolgt) und aus der Zahlung eines Direktbetrages von mindestens 10% der Weiterbildungskosten. Alternativ besteht für das Unternehmen die Möglichkeit, auf den Nachweis der Freistellungskosten zu verzichten und die Kofinanzierung ausschließlich über einen Direktbeitrag zu leisten.

Bei Betriebsinhaberinnen und -inhabern von Kleinunternehmen ist der Eigenanteil in Form eines Direktbeitrags zu erbringen, da für sie keine Freistellungskosten angerechnet werden können. Der Zuschuss wird nach Abschluss der Weiterbildung von der Regionalen Anlaufstelle an das Unternehmen gezahlt. Die Förderung kann bis zu 70% betragen. Sie ist im Zielgebiet „RWB“ auf maximal 2.000 € und im Zielgebiet „Konvergenz“ auf maximal 3.000 € je Unternehmen im Kalenderjahr begrenzt.

Ausführliche Informationen über die bisherige Umsetzung des IWiN-Programms mit Praxisbeispielen, über Ansprechpartner in Ihrer Nähe und über geltenden Förderbedingungen erhalten Sie auf der Homepage www.iwin-niedersachsen.de

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