Master bleibt trotz Umsetzungsproblemen bei Energiewende gute Zukunftsinvestition

3. Jahrgang des Studiengangs Master of Science Erneuerbare Energien

Insolvenzen in der Solarbranche, ungeklärte Netzanschlüsse von Offshore-Windparks, Einbruch beim Bau neuer Biogasanlagen nach erneuter Novellierung des EEG. Die Regierung steigt aus der Atomenergie aus und tut alles, um die Erneuerbaren Energien zu verhindern? So mancher, der bislang den Erwerb eines Master of Science in Erneuerbare Energien als Karriereschub betrachtet hat, fragt sich nun, ob man wirklich das berufsbegleitende Masterstudium mit dem aufwendigen Top-Abschluss vor diesem Hintergrund auf sich nehmen sollte.

Hier bedarf es jedoch einer längerfristigen Betrachtung, denn auch das Masterstudium für Erneuerbare Energien, welches die HAW am Standort Lüchow-Dannenberg als innovativen und berufsbegleitenden Studiengang anbietet, dauert gute 2 Jahre. Sicher ist – der Atomausstieg in Deutschland steht. Und dies auch unabhängig vom Ausgang der nächsten Bundestagswahl. Die Versorgungssicherheit ist und bleibt höchste Priorität für einen Industriestandort wie Deutschland. Die Energiewende erfordert Kreativität, Fachwissen und Intelligenz in Bezug auf die Neustrukturierung der Netze, die Beherrschbarkeit der Energiekosten, das Netz- und Lastmanagement, die stetige Effizienzsteigerung der Produktion erneuerbarer Energien, eine sinnvolle und machbare Kraft-Wärme-Kopplung, Klimaschutz, Energieeffizienz, etc.

Für diese Vielzahl an auch schon jeweils für sich betrachtet gewaltigen Zukunftsherausforderungen bietet der interdisziplinär angelegte Masterstudiengang für Erneuerbare Energien der HAW an der Akademie für erneuerbare Energien in Lüchow-Dannenberg das richtige Rüstzeug. Fach- und Führungskräfte sowie Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler sollten daher nachhaltig und strategisch ihre Karriere planen und sich bereits jetzt über den Master of Science für Erneuerbare Energien informieren. Anmeldungen für den im Oktober beginnenden 4. Master-Studiengang sind noch bis Ende August 2012 möglich.

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