Buchtipp: Erneuerbare Energien ausbauen

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Die Förderung erneuerbarer Energien ist ein deutschland- und europaweit beschlossenes Projekt, das jedoch vor allem auf lokaler Ebene umgesetzt werden muss. Welche Herausforderungen dies in den unterschiedlichen Regionen beinhaltet und wie der Ausbau erneuerbarer Energien dennoch gelingen kann, berichten die Autoren des Buches „Erneuerbare Energien ausbauen! Erfahrungen und Perspektiven regionaler Akteure in Ost und West“.

Die erneuerbaren Energien sind ein Zukunftsfeld. Das zeigen nicht zuletzt die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Europäischen Union und der Bundesregierung. Neben der Energieeffizienz wird vor allem auf den Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt. Europaweit sollen sie bis 2020 mindestens 20 Prozent zur Stromversorgung beitragen – in Deutschland sogar 30 Prozent. Ob der Schritt in Richtung regenerative Energieversorgung gelingt, hängt auch vom Engagement regionaler Akteure ab.

In ihrem Buch „Erneuerbare Energien ausbauen! Erfahrungen und Perspektiven regionaler Akteure in Ost und West“ diskutieren Dorothee Keppler, Heike Walk, Eric Töpfer und Hans-Liudger Dienel Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus ost- und westdeutschen sowie österreichischen Regionen. Sie erläutern, welche vielfältigen regionsspezifischen Potenziale es gibt, aber auch, welche Hemmnisse den Ausbau erneuerbarer Energien behindern. Abschließend klärt das Buch, wie sich regionale Akteursgruppen mobilisieren lassen. Die Vorschläge reichen von Ausstellungen über erneuerbare Energieträger oder regionale Workshop-Formate bis hin zum Computersimulationsspiel für nachhaltige regionale Energiepolitik.

„Erneuerbare Energien ausbauen! Erfahrungen und Perspektiven regionaler Akteure in Ost und West“ von Dorothee Keppler (Hrsg.), Heike Walk (Hrsg.), Eric Töpfer (Hrsg.), Hans-Liudger Dienel (Hrsg.), Franz Steiner Verlag, ISBN 978-3-515-09321-7.

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