Zur Vordertür als Student hinein – zur Hintertür als umworbene Fachkraft heraus

Der Messestand der Akademie für erneuerbare Energien auf der Job- und Bildungsmesse Zukunftsenergien Nordwest in Oldenburg

Die Akademie für erneuerbare Energien lernt auf der Job- und Bildungsmesse das Staunen

Am Wochenende, vom 8. bis 10. März 2012 fand die jährliche Job- und Bildungsmesse „Zukunftsenergien Nordwest“ statt. Organisiert von der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg sind Unternehmen und Jobinteressenten der Boom-Branche „Erneuerbare“ eingeladen gewesen, sich in der EWE-Arena kennenzulernen.

Die Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg (AEE) testete diese Messe, um zum einen potentielle Studierende für ihren berufsbegleitenden Studiengang „Master of science im Bereich Erneuerbare Energien“ zu gewinnen. Zum anderen wollte die Akademie die Lage auf dem Arbeitsmarkt für ihre künftigen Absolventen erkunden. In beiden Punkten haben sich die Erwartungen mehr als erfüllt, resümiert Anja Heinemann, die Studienleiterin der Akademie. Zahlreiche Kontakte ergaben sich. Das Zielgruppenspektrum mischte sich hauptsächlich aus zwei Gruppen: den Unterdreißigjährigen, die sich weiterentwickeln wollen und mit Herzblut die Energiewende mitgestalten wollen. Und denjenigen, die auch mit bis zu Sechzig nach neuen Herausforderungen suchen und up to date sein möchten. Dieses Spektrum spiegelt auch die bisherige Zusammensetzung der Studierenden an der Akademie wieder. Der jüngste Student ist vierundzwanzig, der älteste einundsechzig.

Besonders erstaunlich war die Begegnung mit den Spitzenunternehmen der Branche, wie Hochtief, Enercon, Envitec, Siemens etc. Sie waren zahlreich vertreten und – vorerst – konkurrenzlos eins in ihrem Anliegen: bestausgebildete Kräfte für die immer komplexer werdenden Aufgaben des Energietrends zu rekrutieren. Am häufigsten gesucht werden Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaftler, die fundierte Kenntnisse in den „Erneuerbaren“ nachweisen können. Und genau diesen Klientelwunsch bedient die AEE. Kurzgefasst formuliert die Studienleiterin: Zur Vordertür kommen unsere Studierenden herein, an der Hintertür warten bereits hochkarätige Unternehmen auf sie. Etwas einseitig ist die Orientierung der Fachkräftesuche aber schon, stellt sie fest. Die meisten Unternehmen suchen ihre Bewerber für den Bereich Off shore. Andere Gebiete werden momentan nur wenig oder gar nicht entwickelt, wie z. B. Geothermie, Biogas oder Photovoltaik. Letztere vorrangig nach dem Einbruch der Subventionen. Das dennoch positive Fazit für die AEE: vom 1. – 3. März 2013 sind wir wieder dabei, dieses Mal in Bremen.

Weitere Informationen zum Masterstudiengang Master of Science in Erneuerbaren Energien an der Akademie für erneuerbare Energien

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